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Island

Reiseziel Island

Entdecke Island mit dem Camper – die schönsten Routen, Stellplätze und Reisetipps für Deinen Wohnmobilurlaub

Juni – AugustBeste Reisezeit
20-40€/NachtØ Stellplatzkosten
Autobahn: 90 km/h, Landstraße: 80 km/h, Ortschaft: 50 km/hTempolimits
Keine Maut, aber einige Tunnel kostenpflichtigMautgebühren
Übersicht

Wohnmobilurlaub in Island

Island ist ein Traumziel für Wohnmobilreisende. Ob majestätische Berglandschaften, malerische Seen oder charmante Städte – hier findest Du alles, was das Camperherz begehrt. Die hervorragende Infrastruktur mit zahlreichen Stellplätzen und Campingplätzen macht Island zum idealen Reiseland für Camper.

Reisetipps für Island

Informiere Dich vorab über Mautgebühren und besorge Dir ggf. eine Vignette.

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Entdecke die schönsten Routen für Deine Camperreise durch Island

Reiseführer

Wohnmobilurlaub Island: Einreise, Straßen, Camping und Stellplätze praktisch planen

*Last updated: September 21, 2026* Nur rund 170 registrierte Campingplätze stehen auf einer Insel bereit, die größer ist als Ungarn, wer das nicht weiß, steht beim Wohnmobilurlaub Island schnell am falschen Parkplatz und riskiert eine Geldstrafe. Dieser Leitfaden fasst zusammen, was vor der Abfahrt wirklich zählt: Einreiseregeln, Straßenkategorien, Campingrecht und realistische Kosten.

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Einreise nach Island mit dem Wohnmobil: Was gilt 2026?

Island ist kein EU-Mitglied, gehört aber zum Schengen-Raum. Für Staatsangehörige der EU, der Schweiz und Deutschlands gelten daher die üblichen Schengen-Einreiseregeln: Reisepass oder Personalausweis, kein Visum für Aufenthalte bis 90 Tage. Spezifische neue Einreisebeschränkungen ausschließlich für Wohnmobilreisende gibt es laut aktuellen Vermieter- und Reiseinformationen für 2026 nicht.

Praktische Checkliste für die Einreise:

  • Gültiger Reisepass oder Personalausweis (Personalausweis wird an der isländischen Grenze akzeptiert)
  • Fahrzeugpapiere und Grüne Karte der Kfz-Versicherung
  • Führerschein der Klasse B (EU-Führerschein wird anerkannt, kein Internationaler Führerschein erforderlich, siehe FAQ)
  • Fährticket oder Flugbuchung mit Nachweis der Rückreise empfohlen

Die Einreise erfolgt entweder per Flugzeug nach Reykjavík (Fahrzeugmietung vor Ort) oder per Fähre der Smyril Line von Dänemark (Hirtshals) über die Färöer nach Seyðisfjörður. Die Fähre ist die einzige Möglichkeit, das eigene Wohnmobil nach Island zu bringen.

Wer mit dem eigenen Fahrzeug anreist, sollte prüfen, ob die heimische Kfz-Versicherung Island einschließt. Viele Policen decken Island nicht automatisch ab, eine separate Erweiterung ist dann nötig.

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Wann ist die beste Reisezeit für einen Wohnmobilurlaub Island?

Die Hauptsaison von Juni bis August bietet die besten Straßenverhältnisse, die meisten geöffneten Campingplätze und die längsten Tage. Wer Kosten sparen will, reist im Mai oder September, dann sind viele Campingplätze bereits geöffnet bzw. noch offen, und Mietpreise sind deutlich niedriger.

Saisonübersicht im Vergleich:

ZeitraumCampingplätzeStraßenMietpreise
Mai, JuniViele öffnen ab MaiRingstraße frei, F-Straßen teils gesperrtAb ca. 49 €/Tag
Juli, AugustFast alle geöffnetRingstraße und viele F-Straßen offen90-140 €/Tag und mehr
September, OktoberViele schließen Mitte SeptemberF-Straßen schließen frühAb ca. 49 €/Tag
November, MärzNur wenige ganzjährig offenWinterbedingungen, Sperrungen möglichGünstigste Tarife

Für die Westfjorde gilt: viele Campingplätze öffnen erst Anfang Juni. Wer Nordlichter sehen möchte, findet ganzjährig geöffnete Plätze rund um Reykjavík, Vík und Akureyri.

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Campingplätze und Stellplätze Island: Wo darf das Wohnmobil stehen?

Wohnmobile dürfen in Island ausschließlich auf registrierten Campingplätzen übernachten. Das Abstellen an Rastplätzen, Tankstellen oder am Straßenrand ist ausdrücklich verboten, sofern der Bereich nicht als Campingplatz ausgewiesen ist. Island verfügt über mehr als 170 registrierte Campingplätze; für zwei Personen liegen die üblichen Kosten bei etwa 20-40 € pro Nacht.

Bekannte Anlaufstellen entlang der Ringstraße:

  • Golden Circle: Campingplätze meist Mai bis September geöffnet, ca. 2.200 ISK pro Nacht für Erwachsene
  • Akureyri (Hamrar): Warme Duschen, Küche, Waschsalon, WLAN, ca. 20-30 € pro Nacht für zwei Personen plus Fahrzeug
  • Hochland (z. B. Landmannalaugar, Hveravellir, Kerlingarfjöll): Einfache Infrastruktur, nur Mitte Juni bis Mitte September, ca. 15-25 € pro Person

Quittungen aufbewahren, Abwasser und Fäkalien ausschließlich an zugelassenen Entsorgungsstationen entsorgen.

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Darf man in Island mit dem Wohnmobil wild campen?

Nein. Seit der Änderung des isländischen Naturschutzgesetzes (lög um náttúruvernd nr. 60/2013, geändert durch Gesetz Nr. 109/2015) ist das Übernachten in Wohnmobilen, Campern und Wohnwagen außerhalb ausgewiesener Campingplätze grundsätzlich verboten, außer mit ausdrücklicher Erlaubnis des Grundeigentümers. Wildcampen mit dem Wohnmobil gilt landesweit als untersagt und wird insbesondere im Süden Islands streng kontrolliert.

Für Zeltcamper gilt eine eingeschränkte Ausnahme: 1-2 Nächte auf unbebautem, nicht umzäuntem Privatland sind mit Zustimmung des Eigentümers und außerhalb von Schutzgebieten möglich. Diese Ausnahme gilt ausdrücklich nicht für Wohnmobile.

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Straßenverhältnisse für Wohnmobile: F-Straßen, Hochland und Winterbedingungen

Alle Straßen mit dem Präfix „F" sind gesetzlich nur für 4x4-Fahrzeuge zugelassen. Standard-Wohnmobile mit Zweiradantrieb (2WD) dürfen F-Straßen nicht befahren, viele Vermieter untersagen dies ausdrücklich in ihren Mietbedingungen. Geschlossene F-Straßen bleiben unabhängig vom Fahrzeugtyp gesperrt, auch für 4x4-Camper.

Wichtige Einschränkungen für 2WD-Wohnmobile:

CozyCampers sperrt beispielsweise neben allen F-Straßen auch Teile normaler Straßen mit schwierigen Bedingungen, darunter Abschnitte der Straßen 35, 249, 26, 208, 550, 551, 578, 586, 864, 901 und 910. Camper Iceland bezeichnet das Befahren von F-Straßen mit 2WD-Motorhomes als „strictly forbidden".

Im Winter können auch Teile der Ringstraße (Route 1) vorübergehend gesperrt sein. Aktuelle Straßenbedingungen immer unter road.is prüfen, diese Seite wird täglich aktualisiert.

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Welche Wohnmobilgröße ist für Islands Straßen am besten geeignet?

Kompakte Fahrzeuge bis etwa 6 Meter Länge sind auf Islands Straßen am flexibelsten. Große Wohnmobile über 7 Meter stoßen auf schmalen Brücken, in engen Ortschaften und auf Schotterpisten an Grenzen. Für die Ringstraße sind auch mittelgroße Fahrzeuge gut geeignet; wer das Hochland erkunden möchte, benötigt zwingend einen 4x4-Camper, und der ist bauartbedingt meist kompakter.

Faustregel: Wer nur die Ringstraße und den Golden Circle plant, kommt mit einem 2WD-Campervan gut aus. Wer F-Straßen und Hochlandrouten einplant, muss auf einen 4x4-Camper umsteigen und entsprechend höhere Mietkosten einkalkulieren.

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Was kostet ein Wohnmobil in Island mieten?

Die Mietpreise variieren stark nach Saison und Fahrzeugtyp. Kleine 2-Bett-Wohnmobile beginnen in der Neben- und Zwischensaison (April, Mai, September, Oktober) bei etwa 49 € pro Tag; im Juli und August kosten identische Fahrzeuge typischerweise 90-140 € oder mehr pro Tag. Vergleichsportale wie CamperDays nennen für August 2026 Startpreise um 98,78 € pro Nacht, mit Spitzenpreisen bis zu 485 € pro Nacht für bestimmte Modelle in der Hochsaison.

4x4-Camper für das Hochland starten in der Nebensaison bei etwa 139 € pro Tag; größere Hochland-Wohnmobile (z. B. Sprinter 4x4, Crafter 4x4) liegen im Bereich von 249-299 € pro Tag.

Bekannte Vermieter in Island: Camper Iceland, CozyCampers, Happy Campers, Kuku Campers, Go Campers. Preisvergleiche lohnen sich über Portale wie CamperDays oder CampervanPlanet.

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Was ist in der Wohnmobilversicherung in Island enthalten?

Basisverträge enthalten in der Regel eine Haftpflichtversicherung sowie eine Grundkaskoversicherung mit Selbstbeteiligung. Nicht standardmäßig enthalten sind häufig:

  • Gravel Protection (GP): Schutz gegen Steinschlag und Schotterschäden, auf Schotterstraßen besonders relevant
  • Sand and Ash Protection (SAAP): Schutz gegen Sandstürme und Vulkanasche
  • Unfallversicherung für Insassen
  • Schutz bei Flussüberquerungen (oft komplett ausgeschlossen)

Schäden durch Fahrten auf F-Straßen mit 2WD-Fahrzeugen oder durch das Befahren gesperrter Straßen sind grundsätzlich nicht versichert. Vor der Buchung die genauen Bedingungen des jeweiligen Vermieters prüfen, Deckungsumfang und Selbstbeteiligung variieren erheblich.

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Kraftstoffkosten und Tankstellen auf dem Roadtrip Island

Island hat ein gut ausgebautes Tankstellennetz entlang der Ringstraße, aber in abgelegenen Regionen können Abstände zwischen Tankstellen 100 km und mehr betragen. Tankstellen im Hochland und in den Westfjorden sind selten, immer mit vollem Tank in diese Regionen starten.

Kraftstoffpreise in Island liegen erfahrungsgemäß deutlich über dem europäischen Durchschnitt (genaue Tagespreise unter gasvaktin.is abrufbar). Diesel ist in der Regel günstiger als Benzin. Viele Tankstellen sind automatisiert und akzeptieren europäische Kredit- und Debitkarten, PIN-Zahlung ist Standard.

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Wie viele Tage braucht man für einen Wohnmobilurlaub Island?

Für die komplette Ringstraße (Route 1, ca. 1.332 km) sind mindestens 10-14 Tage realistisch, wenn man an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Halt machen möchte. Wer auch den Golden Circle, die Südküste und Ausflüge in die Westfjorde einplant, sollte 14-21 Tage einkalkulieren.

Kürzere Reisen von 7-10 Tagen eignen sich gut für die Süd- und Westküste inklusive Golden Circle. Das Hochland erfordert zusätzliche Zeit und ein geeignetes 4x4-Fahrzeug.

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Häufige Fehler beim Wohnmobil mieten Island

  • F-Straßen mit 2WD befahren: Führt zu Versicherungsverlust und Bußgeldern
  • Kein Vorausbuchen in der Hochsaison: Im Juli und August sind beliebte Campingplätze und Fahrzeuge schnell ausgebucht
  • Wildcampen versuchen: Wird aktiv kontrolliert und mit Bußgeldern belegt
  • Abwasser falsch entsorgen: Nur an zugelassenen Entsorgungsstationen
  • Versicherungslücken übersehen: Gravel Protection und SAAP sind oft nicht im Basispreis enthalten
  • Straßensperrungen ignorieren: road.is täglich prüfen, auch auf der Ringstraße
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Nächste Schritte vor der Abfahrt

Ein gut vorbereiteter Wohnmobilurlaub Island beginnt Monate vor dem Reisedatum. Diese Schritte helfen, die häufigsten Probleme zu vermeiden:

  • Fahrzeug frühzeitig buchen, besonders für Juli und August mindestens 3-6 Monate im Voraus
  • Campingplätze reservieren, beliebte Plätze am Golden Circle, in Vík und am Mývatn sind in der Hochsaison schnell voll
  • Versicherungsumfang klären, Gravel Protection und SAAP separat prüfen und bei Bedarf hinzubuchen
  • Straßenkategorien kennen, F-Straßen-Karte unter road.is oder vegagerdin.is studieren
  • Einreisedokumente prüfen, Fahrzeugpapiere, Grüne Karte, Führerschein
  • Kraftstoffplanung, Tankstellen-Abstände auf der geplanten Route vorab recherchieren
  • Entsorgungsstationen einplanen, Standorte auf der Route markieren

Wer diese Punkte vor der Abfahrt abarbeitet, kann den Roadtrip Island Wohnmobil entspannt angehen, und vermeidet die teuersten Überraschungen.

FAQ

Häufige Fragen zum Campen in Island

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