Asturien: Wo das wilde Meer auf die smaragdgrünen Gipfel trifft
Spürst du das Salz auf der Haut und riechst den Duft von feuchtem Farn und würzigem Käse? In Asturien findest du die Freiheit, nach der sich jeder Camper sehnt – zwischen schroffen Klippen und den majestätischen Picos de Europa.
Asturien – Warum dein Camper-Herz hier höher schlägt
Asturien ist die Seele des spanischen Nordens. Wenn du mit deinem Wohnmobil in Asturien unterwegs bist, merkst du schnell, dass die Uhren hier anders ticken. Es riecht nach einer Mischung aus salziger Meeresbrise und dem schweren, süßlichen Duft von Eukalyptuswäldern. Wenn du morgens die Schiebetür deines Vans öffnest, hörst du oft nichts außer dem fernen Rauschen der Brandung oder dem sanften Läuten von Kuhglocken in den Bergen. Camping in Asturien bedeutet, die ultimative Wahl zu haben: Willst du direkt an einer schroffen Steilküste stehen oder dein Lager im Schatten der Picos de Europa aufschlagen? Die Landschaft ist einzigartig, weil das Hochgebirge hier fast bis an den Atlantik reicht. Die beste Reisezeit für Camping in Asturien ist von Mai bis September. Aber Achtung: Die Region heißt nicht ohne Grund Costa Verde. Pack unbedingt eine Regenjacke ein, denn das satte Grün braucht Wasser. Im Juli und August wird es auf den Küstenplätzen sehr voll, daher lohnt es sich, die Nebensaison zu nutzen oder Plätze vorab zu reservieren. Wenn du die Einsamkeit suchst, sind die Monate Mai und Juni ideal, wenn der Ginster die Berge gelb färbt.
Unvergessliche Erlebnisse & Must-Sees
Ein absolutes Muss sind die Lagos de Covadonga. Aber Vorsicht: In der Hochsaison ist die Zufahrt für private Fahrzeuge gesperrt. Buche deine Tickets unbedingt vorab online, parke dein Wohnmobil in Cangas de Onís und nimm den Shuttlebus. Das Licht dort oben auf über 1000 Metern an den Bergseen ist magisch. Ein weiteres Highlight ist das Fischerdorf Cudillero. Die bunten Häuser kleben wie in einem Amphitheater am Hang. Mit dem Camper solltest du gar nicht erst versuchen, in den engen Ortskern zu fahren. Nutze den offiziellen Parkplatz am Hafen und schlendere zu Fuß hinein. Für Strandliebhaber ist die Playa de Gulpiyuri ein besonderer Tipp: Ein winziger Strand mitten im Grünen, rund hundert Meter vom Meer entfernt, der durch unterirdische Tunnel mit Wasser versorgt wird. Wenn du Hunger hast, such dir eine echte Sidrería. Bestelle eine Flasche Sidra und lass dir zeigen, wie man den Apfelwein aus großer Höhe in das Glas gießt, um ihn zu belüften. Dazu passt eine Fabada Asturiana, ein kräftiger Bohneneintopf, der dich für jede Wanderung stärkt.
Tourentipps – Dein Roadtrip-Planer für Asturien
Ausflugstipp 1: Die wilde Küste von Ribadesella nach Llanes (35 km, ca. 1 Stunde)
Geeignet für: Aktive Paare | Campervan | Leicht
Diese Route führt dich entlang einiger der spektakulärsten Küstenabschnitte Nordspaniens. Starte in Ribadesella, wo du morgens am Hafen einen Kaffee trinken kannst. Von dort aus folgst du der Küstenstraße Richtung Osten. Nach etwa 12 km erreichst du die Bufones de Pría. Das sind natürliche Felskanäle, durch die das Meerwasser bei Flut wie Geysire meterhoch in die Luft schießt. Parke unbedingt auf dem ausgewiesenen Wanderparkplatz am Ortseingang von Llames, da die Zufahrt zum Dorf für große Mobile viel zu eng ist. Nach weiteren 23 km Fahrt durch kleine Küstendörfer erreichst du Llanes. Die Stadt bietet eine perfekte Mischung aus mittelalterlichem Charme und tollen Stränden wie der Playa de Toró. In Llanes gibt es offizielle Stellplätze, wie den Platz "La Talá", der nur wenige Gehminuten vom Zentrum und dem Wasser entfernt ist. Diese Tour ist ideal, um das Vanlife-Gefühl bei Meeresrauschen zu genießen. Als Stellplatz-Empfehlung bietet sich der Platz in Llanes an, der eine gute Ver- und Entsorgung bietet.
Ausflugstipp 2: Picos de Europa – Hinauf in das Herz der Berge (80 km, ca. 3 Stunden)
Wenn du die Berge liebst, ist diese Tour durch das Kalksteinmassiv der Picos de Europa ein Muss. Du startest in Panes und folgst dem Lauf des Rio Cares flussaufwärts. Die Straße ist stellenweise schmal und kurvig, was volle Konzentration am Steuer deines Wohnmobils erfordert. Nach etwa 30 km erreichst du Arenas de Cabrales, das Tor zum Nationalpark. Hier dreht sich alles um den berühmten Blauschimmelkäse. Weiter geht die Fahrt über steile Serpentinen nach Sotres, einem der höchstgelegenen Bergdörfer Asturiens. Die Aussichten auf den Urriellu-Gipfel (Naranjo de Bulnes) sind von den nahen Aussichtspunkten atemberaubend. Achte darauf, früh loszufahren, da die Parkmöglichkeiten in Sotres begrenzt und oft schnell belegt sind. Es gibt keine direkten Campingplätze im Hochgebirge, aber auf dem Weg zurück Richtung Las Arenas findest du wunderschöne, terrassierte Campingplätze direkt am Fluss. Diese Tour fordert dein Fahrzeug, belohnt dich aber mit einer alpinen Kulisse, die du so nah am Meer niemals vermuten würdest.
Praktische Tipps: Camping in Asturien
Campingplätze: Der Platz Camping Picos de Europa in Avín ist ein toller Basispunkt für die Berge. Er ist familiär geführt und bietet schattige Parzellen unter alten Bäumen. Für Küstenfans ist der Camping Playa Sauces in Ribadesella eine hervorragende Wahl, da er strandnah und gut ausgestattet ist. Regeln: Wildcamping ist in Asturien streng verboten, besonders in Küstennähe und in Naturschutzgebieten. Die Guardia Civil kontrolliert regelmäßig und die Bußgelder sind empfindlich. Nutze die zahlreichen Áreas de Autocaravanas, die oft kostenlos oder für wenige Euro zur Verfügung stehen. Versorgung: Trinkwasser findest du an fast jeder Tankstelle und auf den offiziellen Stellplätzen in Asturien. Die Entsorgung von Grauwasser ist dank des gut ausgebauten Netzes an öffentlichen Plätzen unkompliziert. Insider-Tipp: Besuche die kleinen Käsereien in den Bergen rund um Arenas de Cabrales. Der dort in Naturhöhlen gereifte Käse ist weltberühmt. Wenn du direkt beim Erzeuger kaufst, bekommst du nicht nur den besten Preis, sondern oft auch eine kleine Geschichte zur Herstellung gratis dazu.
FAQ
Darf ich in Asturien mit dem Wohnmobil wildcampen?
Nein, Wildcampen ist in Asturien streng verboten. Besonders in Küstennähe und in Nationalparks wird hart durchgegriffen. Das Übernachten zur Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit auf Parkplätzen wird teils toleriert, aber Campingverhalten wie das Ausfahren der Markise ist untersagt.
Sind Hunde auf den Campingplätzen in Asturien erlaubt?
Auf den meisten Campingplätzen sind Hunde willkommen. An den offiziellen Badestrandabschnitten sind sie in der Hauptsaison jedoch oft verboten. Es gibt aber viele wilde Küstenabschnitte und Bergwanderwege, die ideal für Vierbeiner sind.
Benötige ich für die Picos de Europa ein spezielles Permit?
Für das Befahren der meisten Straßen benötigst du kein Permit. Ausnahmen gibt es in der Hochsaison für die Zufahrt zu den Covadonga-Seen, die dann für private PKW und Wohnmobile gesperrt ist und nur per Shuttlebus erreicht werden kann.
Wie sind die Straßenverhältnisse für große Wohnmobile?
Die Hauptstraßen und Küstenwege sind sehr gut ausgebaut. In den Picos de Europa können die Straßen jedoch sehr eng, steil und kurvenreich sein. Fahrer von sehr großen Wohnmobilen sollten hier vorsichtig planen und im Zweifel im Tal parken.
Gibt es in Asturien Umweltzonen für Camper?
Größere Städte wie Gijón oder Oviedo haben Umweltzonen eingeführt. Informiere dich vorab über die aktuelle Plakettenpflicht, falls du das Stadtzentrum besuchen möchtest. Die meisten Campingplätze liegen jedoch außerhalb dieser Zonen.
Wann ist die beste Zeit für eine Wohnmobilreise nach Asturien?
Die Monate Juni und September bieten das stabilste Wetter und angenehme Temperaturen. Der Juli und August sind sehr belebt und erfordern oft Reservierungen auf den Plätzen.
Asturien: Wo das wilde Meer auf die smaragdgrünen Gipfel trifft
Spürst du das Salz auf der Haut und riechst den Duft von feuchtem Farn und würzigem Käse? In Asturien findest du die Freiheit, nach der sich jeder Camper sehnt – zwischen schroffen Klippen und den majestätischen Picos de Europa.
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Wir arbeiten daran, Campingplatz bald in diesem Land verfügbar zu machen . In der Zwischenzeit kannst du andere verfügbare Reiseziele entdecken.
Asturien – Warum dein Camper-Herz hier höher schlägt
Asturien ist die Seele des spanischen Nordens. Wenn du mit deinem Wohnmobil in Asturien unterwegs bist, merkst du schnell, dass die Uhren hier anders ticken. Es riecht nach einer Mischung aus salziger Meeresbrise und dem schweren, süßlichen Duft von Eukalyptuswäldern. Wenn du morgens die Schiebetür deines Vans öffnest, hörst du oft nichts außer dem fernen Rauschen der Brandung oder dem sanften Läuten von Kuhglocken in den Bergen. Camping in Asturien bedeutet, die ultimative Wahl zu haben: Willst du direkt an einer schroffen Steilküste stehen oder dein Lager im Schatten der Picos de Europa aufschlagen? Die Landschaft ist einzigartig, weil das Hochgebirge hier fast bis an den Atlantik reicht. Die beste Reisezeit für Camping in Asturien ist von Mai bis September. Aber Achtung: Die Region heißt nicht ohne Grund Costa Verde. Pack unbedingt eine Regenjacke ein, denn das satte Grün braucht Wasser. Im Juli und August wird es auf den Küstenplätzen sehr voll, daher lohnt es sich, die Nebensaison zu nutzen oder Plätze vorab zu reservieren. Wenn du die Einsamkeit suchst, sind die Monate Mai und Juni ideal, wenn der Ginster die Berge gelb färbt.
Unvergessliche Erlebnisse & Must-Sees
Ein absolutes Muss sind die Lagos de Covadonga. Aber Vorsicht: In der Hochsaison ist die Zufahrt für private Fahrzeuge gesperrt. Buche deine Tickets unbedingt vorab online, parke dein Wohnmobil in Cangas de Onís und nimm den Shuttlebus. Das Licht dort oben auf über 1000 Metern an den Bergseen ist magisch. Ein weiteres Highlight ist das Fischerdorf Cudillero. Die bunten Häuser kleben wie in einem Amphitheater am Hang. Mit dem Camper solltest du gar nicht erst versuchen, in den engen Ortskern zu fahren. Nutze den offiziellen Parkplatz am Hafen und schlendere zu Fuß hinein. Für Strandliebhaber ist die Playa de Gulpiyuri ein besonderer Tipp: Ein winziger Strand mitten im Grünen, rund hundert Meter vom Meer entfernt, der durch unterirdische Tunnel mit Wasser versorgt wird. Wenn du Hunger hast, such dir eine echte Sidrería. Bestelle eine Flasche Sidra und lass dir zeigen, wie man den Apfelwein aus großer Höhe in das Glas gießt, um ihn zu belüften. Dazu passt eine Fabada Asturiana, ein kräftiger Bohneneintopf, der dich für jede Wanderung stärkt.
Tourentipps – Dein Roadtrip-Planer für Asturien
Ausflugstipp 1: Die wilde Küste von Ribadesella nach Llanes (35 km, ca. 1 Stunde)
Geeignet für: Aktive Paare | Campervan | Leicht
Diese Route führt dich entlang einiger der spektakulärsten Küstenabschnitte Nordspaniens. Starte in Ribadesella, wo du morgens am Hafen einen Kaffee trinken kannst. Von dort aus folgst du der Küstenstraße Richtung Osten. Nach etwa 12 km erreichst du die Bufones de Pría. Das sind natürliche Felskanäle, durch die das Meerwasser bei Flut wie Geysire meterhoch in die Luft schießt. Parke unbedingt auf dem ausgewiesenen Wanderparkplatz am Ortseingang von Llames, da die Zufahrt zum Dorf für große Mobile viel zu eng ist. Nach weiteren 23 km Fahrt durch kleine Küstendörfer erreichst du Llanes. Die Stadt bietet eine perfekte Mischung aus mittelalterlichem Charme und tollen Stränden wie der Playa de Toró. In Llanes gibt es offizielle Stellplätze, wie den Platz "La Talá", der nur wenige Gehminuten vom Zentrum und dem Wasser entfernt ist. Diese Tour ist ideal, um das Vanlife-Gefühl bei Meeresrauschen zu genießen. Als Stellplatz-Empfehlung bietet sich der Platz in Llanes an, der eine gute Ver- und Entsorgung bietet.
Ausflugstipp 2: Picos de Europa – Hinauf in das Herz der Berge (80 km, ca. 3 Stunden)
Wenn du die Berge liebst, ist diese Tour durch das Kalksteinmassiv der Picos de Europa ein Muss. Du startest in Panes und folgst dem Lauf des Rio Cares flussaufwärts. Die Straße ist stellenweise schmal und kurvig, was volle Konzentration am Steuer deines Wohnmobils erfordert. Nach etwa 30 km erreichst du Arenas de Cabrales, das Tor zum Nationalpark. Hier dreht sich alles um den berühmten Blauschimmelkäse. Weiter geht die Fahrt über steile Serpentinen nach Sotres, einem der höchstgelegenen Bergdörfer Asturiens. Die Aussichten auf den Urriellu-Gipfel (Naranjo de Bulnes) sind von den nahen Aussichtspunkten atemberaubend. Achte darauf, früh loszufahren, da die Parkmöglichkeiten in Sotres begrenzt und oft schnell belegt sind. Es gibt keine direkten Campingplätze im Hochgebirge, aber auf dem Weg zurück Richtung Las Arenas findest du wunderschöne, terrassierte Campingplätze direkt am Fluss. Diese Tour fordert dein Fahrzeug, belohnt dich aber mit einer alpinen Kulisse, die du so nah am Meer niemals vermuten würdest.
Praktische Tipps: Camping in Asturien
Campingplätze: Der Platz Camping Picos de Europa in Avín ist ein toller Basispunkt für die Berge. Er ist familiär geführt und bietet schattige Parzellen unter alten Bäumen. Für Küstenfans ist der Camping Playa Sauces in Ribadesella eine hervorragende Wahl, da er strandnah und gut ausgestattet ist. Regeln: Wildcamping ist in Asturien streng verboten, besonders in Küstennähe und in Naturschutzgebieten. Die Guardia Civil kontrolliert regelmäßig und die Bußgelder sind empfindlich. Nutze die zahlreichen Áreas de Autocaravanas, die oft kostenlos oder für wenige Euro zur Verfügung stehen. Versorgung: Trinkwasser findest du an fast jeder Tankstelle und auf den offiziellen Stellplätzen in Asturien. Die Entsorgung von Grauwasser ist dank des gut ausgebauten Netzes an öffentlichen Plätzen unkompliziert. Insider-Tipp: Besuche die kleinen Käsereien in den Bergen rund um Arenas de Cabrales. Der dort in Naturhöhlen gereifte Käse ist weltberühmt. Wenn du direkt beim Erzeuger kaufst, bekommst du nicht nur den besten Preis, sondern oft auch eine kleine Geschichte zur Herstellung gratis dazu.
FAQ
Darf ich in Asturien mit dem Wohnmobil wildcampen?
Sind Hunde auf den Campingplätzen in Asturien erlaubt?
Benötige ich für die Picos de Europa ein spezielles Permit?
Wie sind die Straßenverhältnisse für große Wohnmobile?
Gibt es in Asturien Umweltzonen für Camper?
Wann ist die beste Zeit für eine Wohnmobilreise nach Asturien?